Mittwoch, 1. Februar 2017

(Damen) Einbruch in zweiter Halbzeit


TV Neheim 1884 gg. HV Sundern 13:22 (7:10)


Auch im Derby gegen die Handballerinnen des HV Sundern gab es für die Neheimer Damen nichts zu holen. Die Punkte verlor man dabei in der zweiten Hälfte, in welcher man lediglich sechs eigene Tore erzielen konnte und den Gegner durch zahlreiche technische Fehler stark machte.

Foto: Horst Reuther
Im ersten Spielabschnitt machte der TVN seine Sache eigentlich gut und stellte den Favoriten immer wieder vor Schwierigkeiten. Zwar erwischten die Röhrtalerinnen den besseren Start und zogen nach nicht einmal 14 gespielten Minuten auf 4:1 davon, doch ein 3-Tore-Lauf der Hammerschmidt-Sieben brachte keine fünf Minuten später den Ausgleich. "Das war unsere beste Phase des Spiels", so der Trainer der Leuchtenstädterinnen, "Wir haben in der Abwehr gut gearbeitet und vorne die Tore erzwungen. Leider häuften sich schon kurz darauf unsere technischen Fehler, sodass Sundern mit einer Führung in die Halbzeitpause gehen konnte."
Diese Fehler zogen sich dann auch in Halbzeit zwei wie ein roter Faden durch das Spiel des TVN. Vor allem in den ersten zehn Minuten bestimmten Fehlpässe und Schrittfehler das Geschehen: Sundern nutzte dies eiskalt und war in der 36ten Spielminute plötzlich mit 15:8 in Führung. "Ab da hingen bei uns natürlich die Köpfe und das Spiel war gelaufen", so Hammerschmidt über die frühe Vorentscheidung, "Heute brachen uns die zahlreichen Ballverluste das Genick. Im Vergleich zum Hinspiel und zur Hinrunde ist aber weiter eine positive Tendenz zu erkennen. Wir müssen da jetzt weitermachen und auf die positiven Eindrücke der ersten Hälfte aufbauen."

Schon am nächsten Sonntag kommt es in der Arnsberger Rundturnhalle zum Schlüsselspiel, wenn man als Tabellendreizehnter gegen den Tabellenelften spielt - ein Sieg dort wäre immens wichtig im Kampf gegen den Abstieg.

Für den TVN: Kis, Millentrup, Cöppicus; Becker (1), Moeschke, Volz (3), Handtke (2/1), Helnerus (6/2), Jasinsky, Giacosa, Förster, Scholand, Rauch (1), S. Müller.